Schwangerschaftsstreifen 2018-04-05T08:25:53+00:00

Mit einer Dehnungsstreifen-Behandlung die sichtbaren Narben entfernen

Auch wenn Dehnungsstreifen oftmals als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet werden, sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer davon betroffen. Meistens befinden sie sich an Stellen, die mit Textilien bedeckt sind. Dennoch fühlen sich die meisten Menschen durch die oftmals feinen, aber dennoch deutlich sichtbaren hellen Narben beeinträchtigt und suchen nach einer Möglichkeit, sie entfernen zu lassen. Dazu gehört die Dehnungsstreifen-Behandlung, mit der die unschönen und störenden Defekte in den einzelnen Hautschichten korrigiert werden können.

Dehnungsstreifen-Behandlung: Was sind Dehnungsstreifen und wo treten sie auf?

Dehnungsstreifen entstehen in der Unterhaut und werden nach außen meist als leicht rötliche Streifen auf der Haut sichtbar. Die rötliche Farbe geht auf die Blutgefäße zurück, die durch die Haut schimmern. Dehnungsstreifen treten an Stellen auf, an denen das Gewebe besonders belastet ist, also am Gesäß, an den Oberschenkeln, an den Oberarmen, den Hüften, an der Brust und am Bauch. Sie sind aber nicht auf diese Körperregionen beschränkt, sondern können sich nahezu überall bilden. Die Anzahl der Dehnungsstreifen und ihre Ausprägung können variieren und sind auch abhängig von der jeweiligen Gewebebeschaffenheit. Die schlechte Nachricht ist, dass durch eine Schwangerschaft oder durch andere körperliche Veränderungen mit einer Verschlimmerung der Dehnungsstreifen zu rechnen ist. Die gute Nachricht ist, dass sich mit einer Dehnungsstreifen-Behandlung die Sichtbarkeit von Dehnungsstreifen reduzieren lässt. Ursache für körperliche Veränderungen können starke Gewichtsschwankungen oder hormonelle Umstellungen sein, wodurch die Dehnungsstreifen deutlich sichtbarer und intensiver werden.

Dehnungsstreifen-Behandlung – die wichtigsten Fakten im Überblick

Vorhandene Dehnungsstreifen bilden sich kaum zurück. Sie verändern allerdings mit der Zeit ihr Erscheinungsbild, indem sie ihre zu Beginn rötliche Farbe verlieren und nach und nach verblassen. Fast immer bleiben feine, meist sehr helle Narben zurück. Vor allem in den Sommermonaten sind sie wegen der leichteren Kleidung sichtbar, und so tun die meisten Betroffenen alles, um die Dehnungsstreifen wieder loszuwerden. Eine Möglichkeit ist, die Dehnungsstreifen-Behandlung mit zentrifugierten plättchenreichen Plasmazellen (PRP) was nichts anderes ist als eine Behandlung mit Eigenblut.

Abhängig vom Zustand der Haut und von der Ausprägung der Dehnungsstreifen werden durchschnittlich drei bis sechs Behandlungen empfohlen. Die Behandlungsdauer liegt bei 30 bis 40 Minuten. Die Schmerzen sind gering, da zuvor eine örtliche Betäubung vorgenommen oder eine Anästhesiecreme zur Schmerzlinderung aufgetragen wird. Die Wirkung tritt nach einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen ein und hält zwischen 16 und 24 Monaten an. Nach der Dehnungsstreifen-Behandlung sind Sie sofort wieder gesellschaftsfähig, sodass Sie Ihren gewohnten Tagesablauf wieder aufnehmen können.

Die Entstehung und die Ursachen von Dehnungsstreifen

In der Medizin werden Dehnungsstreifen als Striae cutis bezeichnet. Ihre Entwicklung wird in eine akute und in eine chronische Phase unterteilt. In der akuten Phase sind die Streifen bläulich-rot, was auf die durchscheinenden kapillaren Blutgefäße zurückzuführen ist. Die Haut ist an den betroffenen Stellen leicht erhaben und kann auch gereizt sein. Die Streifen verblassen nach und nach, bis schließlich gelb-weißliche Linien sichtbar bleiben, die mit einer Narbe vergleichbar sind. Ist das chronische Stadium erreicht, bilden sich die Dehnungsstreifen nicht weiter zurück, da die Haut irreparabel geschädigt ist. Auch wenn sie sich an Stellen befinden – an der Brust, dem Bauch, den Oberschenkeln und Oberarmen, an der Hüfte oder am Gesäß – sind sie doch für die meisten Menschen eine Beeinträchtigung. Keineswegs sind Dehnungsstreifen auf Frauen begrenzt, auch Männer können davon betroffen sein, wenn auch in geringerem Maße.

Es gibt zahlreiche Ursachen für die Entstehung von Dehnungsstreifen. Am häufigsten treten sie in der Schwangerschaft auf und hier insbesondere in der zweiten Schwangerschaftshälfte. Es sind vor allem Schwangere mit empfindlicher, heller Haut, die zu Schwangerschaftsstreifen neigen. Begünstigt wird ihre Entstehung durch Übergewicht oder durch ein schwaches Bindegewebe. Der wachsende Bauch gewinnt an Volumen, sodass das Bindegewebe überdehnt wird. Das kann dazu führen, dass die elastischen Fasern leichter reißen. Außerdem verändert sich während der Schwangerschaft der Hormonhaushalt. Der Kortisolspiegel steigt und verringert die Elastizität der Haut.

Weitere Gründe für die Entstehung von Dehnungsstreifen sind:

  • Ein starker Muskelaufbau, zum Beispiel durch Bodybuilding
  • Eine Hormonbehandlung
  • Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren und in der Pubertät
  • Eine starke Gewichtszunahme ebenso wie ein starker Gewichtsverlust
  • Eine länger dauernde Behandlung mit Kortison
  • Übergewicht und Fettsucht mit Hormon- und Stoffwechselstörungen
  • Infektionskrankheiten, zum Beispiel Tuberkulose, Thyphus und Fleckfieber

Zu beobachten ist außerdem, dass Dehnungsstreifen oftmals auch familiär auftreten, sodass davon ausgegangen werden kann, dass auch die genetische Disposition für ihre Entstehung mitverantwortlich ist.

Der Ablauf der Dehnungsstreifen-Behandlung mit PRP

Die Abkürzung PRP steht für plättchenreiche Plasmazellen, die aus dem eigenen Blut stammen. Die natürliche positive Wirkung beruht darauf, dass der Körper mit seinem eigenen Zellmaterial die Synthese von Kollagen anregt. Auf diese Weise werden die durch die Dehnungsstreifen geschädigten Hautpartien durch die vermehrte Bildung von Wachstumsfaktoren repariert. Die Behandlung beginnt mit einer Blutentnahme beim Patienten. Anschließend wird das entnommene Blut zentrifugiert mit der Folge, dass das Blutplasma von den restlichen Bestandteilen des Bluts getrennt wird. Grund ist, dass das Blutplasma mit Thrombozyten angereichert ist, das konzentrierte Mengen an körpereigenen Wachstumsfaktoren enthält. Eine vorbereitende Maßnahme ist, dass die zu behandelnden Hautpartien zuvor lokal betäubt oder mit einer Anästhesiecreme behandelt werden, sodass für die Dauer der Behandlung die Schmerzempfindlichkeit reduziert ist. Mit einer sehr feinen Injektionsnadel wird das Plasma in die Haut eingebracht.

Die Vorteile einer Behandlung von Dehnungsstreifen mit Eigenblut:

  • Die Behandlung basiert auf Eigenblut, einem natürlichen Stoff aus dem eigenen Körper, sodass es zu keinen allergischen Reaktionen kommen kann.
  • Kein operativer Eingriff erforderlich, stattdessen eine ambulante Behandlung von kurzer Dauer
  • Keine Vollnarkose notwendig, stattdessen örtliche Betäubung oder Behandlung mit einer Anästhesiecreme
  • Eine schnelle und risikoarme Methode
  • Keine Medikamentengabe notwendig
  • Basiert allein auf der Aktivierung körpereigener Wachstumsfaktoren

Schonende Dehnungsstreifen-Behandlung

Die PRP-Eigenblut-Therapie ist eine der erfolgreichsten und vor allem schonendsten Methoden, wenn es um die Behandlung von Dehnungsstreifen geht. Der langfristige Erfolg hängt unter anderem vom Alter des Patienten ab, von seiner Lebensführung und davon, ob die Risikofaktoren für die Bildung von Dehnungsstreifen fortbestehen. Ansonsten werden Sie bereits nach wenigen Wochen spüren, dass Ihre Haut an den behandelnden Stellen durch die Kollagen- und Elastinproduktion an Feuchtigkeit gewinnt und dass sie praller und voller wirkt. Insoweit ist zu beachten, dass PRP kein Filler ist, wie etwa Hyaluronsäure. Voraussetzung für ihren Erfolg der Behandlung von Dehnungsstreifen ist, dass sie von Fachpersonal ausgeführt wird. Bei uns werden Sie von einer qualifizierten Schulmedizinerin behandelt und betreut, die sich mit der Anatomie der Haut bestens auskennt und weiß, wo sie die Injektionsspritze ansetzen darf und wo nicht.

Nehmen Sie persönlich, telefonisch oder per E-Mail oder über unseren Kontaktlink auf unserer Website Kontakt mit uns auf. Vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Beratung für eine Dehnungsstreifen-Behandlung!

Behandlungsdauer: 30-45 Minuten

Betäubung: Ja

Schmerzen: Wenig

Gesellschaftsfähig: Sofort

Wirkungseintritt: 4-6 Wochen

Haltbarkeit: 16-24 Monate

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