PRP/Eigenbluttherapie 2018-03-05T09:38:03+00:00

Haarverlust stoppen – mit einer Eigenbluttherapie für die Haare

Haare haben eine besondere Symbolkraft. Sie sind ein natürlicher Kopfschmuck, der vor UV-Strahlen und vor Kälte schützt. Haare tragen außerdem entscheidend zum Aussehen eines Menschen bei. Deshalb ist Haarverlust für manche Menschen – Männer und Frauen gleichermaßen – ein ästhetischer Störfaktor, sodass sie nach Möglichkeiten suchen, die das Haarwachstum anregen. Eine dieser Therapien gegen Haarausfall ist die Eigenbluttherapie für die Haare. Was das ist, wie sie funktioniert und was Sie von dieser Therapie erwarten dürfen, erfahren Sie hier.

Haarverlust: Die Wirkung der Eigenbluttherapie für die Haare

Die Eigenbluttherapie wird in verschiedenen medizinischen Bereichen eingesetzt, unter anderem auch bei flächigem und kreisrundem Haarverlust. Sie wird auch PRP genannt, wobei PRP für “platelet rich plasma” steht, was übersetzt “plättchenreiches Plasma” bedeutet. Dabei handelt es sich um eine Haarwurzelbehandlung, die sich positiv auf das Haarwachstum, auf die Regeneration und auf die Dicke der Haare auswirkt. Die Eigenbluttherapie für die Haare basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass eine ausreichende Versorgung der Haarwurzeln mit Nährstoffen die Voraussetzung für ein gesundes Haarwachstum ist. Die Zellerneuerung der Haarwurzel wird angeregt, die Blutzirkulation des jungen Haares und der Haarwurzeln wird verbessert, und alte Haarwurzelzellen regenerieren sich. Das bedeutet, dass sich durch die Eigenbluttherapie der Haarausfall verlangsamt, während das Wachstum neuer Haare beschleunigt und die Haarqualität verbessert werden. Das dafür notwendige Konzentrat wird aus dem Eigenblut des Patienten gewonnen, entsprechend aufbereitet und in die Kopfhaut injiziert, um die Haarwurzel aufzubauen und zu stärken. Die Eigenbluttherapie funktioniert als eigenständige Therapie. Sie kann jedoch auch mit anderen haarchirurgischen Maßnahmen kombiniert werden, zum Beispiel mit der Eigenhaartransplantation.

Die Eigenbluttherapie für die Haare – die wichtigsten Fakten im Überblick

Bedingt durch den Haarausfall kann es zu kahlen Stellen oder auch zu einem fliehenden Haaransatz kommen, was Betroffene oftmals als störend empfinden. Das wirkt sich nicht nur auf das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein aus, sondern kann auch eine enorme psychische Belastung darstellen. Eine erfolgversprechende Therapie ist die PRP-Haarwurzelbehandlung. Sie erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung, wobei eine Anästhesiecreme oder ein Anästhesiespray ausreichen, um das Schmerzempfinden während der Behandlung und auch danach zu reduzieren. Die Behandlungsdauer liegt zwischen 30 und 45 Minuten. Die Wirkung der Eigenblutbehandlung zeigt sich nach ungefähr sechs bis acht Wochen und hält zwischen 12 bis 18 Monaten an. Um deutlich sichtbare Erfolge zu erzielen, sind mehrere Sitzungen notwendig. Positiv ist außerdem, dass keine Narben zurückbleiben und Patienten keine Ausfallzeiten haben.

Die PRP Therapie bei Haarverlust – für wen sie geeignet ist und für wen nicht

Grundsätzlich eignet sich die PRP Therapie für die Haare für alle, die gegen Haarausfall vorgehen und ihr Haar kräftigen möchten. Nicht geeignet ist die Eigenblutbehandlung für Menschen mit Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Blut stehen oder durch Blut übertragen werden Das gilt beispielsweise für HIV-Infektionen sowie für Hepatitis. Aber auch Leberkrankheiten, Krebs, Störungen der Blutgerinnung oder Autoimmunerkrankungen sprechen gegen die Eigenblutbehandlung. Gleiches gilt für chronische oder akute Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis.

Die PRP-Behandlung kann auch mit einer vorangegangenen Haartransplantation kombiniert werden. Wird die Eigenbluttherapie vor und nach der Haartransplantation in die zu behandelnden Stellen injiziert, kann das Plasmakonzentrat den Prozess des Haarwuchses unterstützen. Das bedeutet, dass die Eigenbluttherapie das Ergebnis der Haartransplantation verbessern und beschleunigen kann. Grund ist die vermehrte Blutzufuhr in der Behandlungsregion mit dem Ergebnis, dass das Zellwachstum gesteigert wird und sich die Umgebung der Haarfollikel regeneriert.

Die Behandlung mit Eigenblut bei Haarverlust

Die Eigenbluttherapie bei Haarausfall ist kein operativer Eingriff, sondern ein minimalinvasives Verfahren. Zu den vorbereitenden Maßnahmen gehört die Entnahme von Eigenblut aus der Armvene des Patienten, das anschließend in Reagenzgläsern in einem speziellen Zentrifugationsverfahren aufbereitet wird. Durch dieses nur einige Minuten dauernde Verfahren wird ein Serum mit hoch konzentriertem Blutplasma gewonnen, indem es von den restlichen Blutbestandteilen getrennt wird. Es zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an Thrombozyten aus, die eine wesentliche Rolle bei der Blutgerinnung spielen. Darin befinden sich außerdem Proteine, weiße Blutkörperchen, Stammzellen und sonstige Wachstumsfaktoren. Das konzentrierte Serum hat nicht nur seine ursprünglich rote Farbe verloren. Was bleibt ist eine gelbliche Flüssigkeit, die Wirkstoffe enthält, die die Regeneration von Gewebe und die Wundheilung fördern. Für die Behandlung des Haarausfalls wird das hochkonzentrierte Serum mit feinsten Mikronadeln an den vom Haarausfall betroffenen Stellen injiziert. PRP hat die Fähigkeit, Haarwurzeln zu regenerieren, sodass der Haarausfall gestoppt werden kann. Es kann in reiner Form verabreicht werden oder gegebenenfalls auch mit Hyaluronsäure oder anderen Stoffen angereichert werden. Die Inhaltsstoffe des Serums bauen die Haarwurzeln nicht nur auf, sondern enthalten auch Wachstumsfaktoren, die die Zellerneuerung stimulieren. Damit das Haar dichter wird, ist es empfehlenswert, die Behandlung zunächst in kürzeren Abständen zu wiederholen. Dadurch wird der Wachstumseffekt intensiviert und langfristig angestoßen.

Die Ursachen für Haarausfall

Hinter Haarverlust können zahlreiche Ursachen stecken, unter anderem diese:

  • Androgenetische Alopezie. Die Haare fallen schneller aus und die nachwachsenden Haare werden immer dünner, weil sie überempfindlich auf das Geschlechtshormon Dihydrotestosteron reagieren.
  • Kreisrunder Haarausfall. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht erforscht. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Fehlreaktion des körpereigenen Immunsystems.
  • Diffuser Haarausfall. Hier werden zwei Arten unterschieden. Meistens tritt der Haarausfall zwei bis drei Monate nach einem schädigenden Ereignis oder nach Beginn einer Erkrankung ein, oder die Haare fallen direkt in der Wachstumsphase aus, zum Beispiel durch eine Chemotherapie. Zu den krankheitsbedingten Ursachen gehören unter anderem Schilddrüsenunterfunktion und -überfunktion, Nährstoffmangel, Eisenmangel, Medikamente wie zum Beispiel Mittel zur Blutverdünnung oder Betablocker gegen Bluthochdruck, Vergiftungen, Schwangerschaft, eine Hormontherapie, Infektionen, Hauterkrankungen, aber auch Stress und psychische Ursachen.

Manchmal können auch mechanische Ursachen vorliegen, wenn Sie zum Beispiel einen Pferdeschwanz dauerhaft zu fest binden oder regelmäßig eine Kopfbedeckung tragen. Das gilt auch für anhaltenden Druck, zum Beispiel bei längerer Bettlägerigkeit. Und auch zu viel Pflege oder regelmäßige Anwendungen können die Haare schädigen und zu Haarausfall führen. Das gilt insbesondere für häufiges Bleichen, für Dauerwellen, zu heißes Fönen sowie für die Verwendung von Glätteisen und Lockenstäben.

Bevor Sie sich für eine PRP-Behandlung entscheiden, sollten Sie die Ursache für den Verlust Ihrer Haare medizinisch abklären lassen.

Die Eigenbluttherapie gegen Haarausfall – was Sie beachten sollten

Mindestens drei Tage vor der Eigenbluttherapie sollten Sie auf die Einnahme von Medikamenten verzichten. Das gilt insbesondere für Substanzen wie Ibuprofen, Aspirin, Voltaren sowie ähnliche Schmerz- und Rheumamittel. Grund ist, dass sie die Vitalität der Thrombozyten hemmen und so den Behandlungserfolg gefährden. Da die Behandlung mit dem Eigenblut des Patienten durchgeführt wird, sind keine allergischen Reaktionen zu erwarten. Sichtbare Nebenwirkungen können Rötungen, Schwellungen und kleine Blutergüsse sein, was allerdings sehr selten vorkommt.

Vereinbaren Sie einen Termin für die Beratung oder einen Behandlungstermin für die Eigenbluttherapie gegen Haarverlust – per SMS, per E-Mail, mit unserem kostenlosen Rückruf-Service oder mit dem Kontaktformular auf https://faceestetik.com/kontakt oder einfach telefonisch! Wir freuen uns auf Sie!

Behandlungsdauer: 30-45 Minuten

Betäubung: Ja

Schmerzen: Mittel

Gesellschaftsfähig: Sofort

Wirkungseintritt: 6-8 Wochen

Haltbarkeit: 12-18 Monate

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