Cellulite 2018-05-22T15:07:41+00:00

Mit einer Cellulite-Behandlung Orangenhaut reduzieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas gegen Cellulite zu tun, denn nur wenige Frauen leiden nicht unter Cellulite. Neben regelmäßiger Bewegung, einer gesunden und vitaminreichen Ernährung und einer sorgfältigen Hautpflege gehört dazu auch eine Cellulite-Behandlung. Eine davon ist Meso-PRP. Wie diese Behandlung funktioniert und welche Erfolge Sie erwarten dürfen, lesen Sie nachstehend.

Cellulite-Behandlung für das Wohlbefinden

Experten gehen davon aus, dass über 80 Prozent der Frauen unter Cellulite leiden, sodass die Nachfrage nach einer Cellulite-Behandlung groß ist und weiter wächst. Das gilt insbesondere für die Sommermonate, wenn die Cellulite wegen der luftigeren Kleidung nicht verdeckt werden kann. Sie tritt vor allem an den Oberschenkeln und am Po auf, aber auch am Bauch, an den Armen und an der Hüfte und ist keineswegs nur auf füllige oder ältere Frauen begrenzt. Auch junge Frauen ab dem 20. Lebensjahr und schlanke Frauen können von Cellulite betroffen sein. Sie gefährdet zwar nicht die Gesundheit, kann sich aber zu einer seelischen Belastung entwickeln und das Wohlbefinden sowie das Selbstbewusstsein deutlich senken.

Vor der Cellulite-Behandlung: Was ist Cellulite eigentlich?

Bei einer Cellulite verändert sich das subkutane Fettgewebe. Sie äußert sich durch eine dellenförmige Hautoberfläche, die an eine Orange erinnert, weshalb sie auch als Orangenhaut bezeichnet wird. Dass sehr viel mehr Frauen als Männer betroffen sind, liegt an der Struktur des Bindegewebes, das sich zwischen Muskeln und Haut befindet und das bei Frauen sehr viel elastischer und weicher ist. Die Cellulite wird dadurch begünstigt, dass das Bindegewebe bei Frauen besser in der Lage ist, Fett zu speichern. Das liegt an der besonderen Struktur, da die Bindegewebsfasern senkrecht zur Hautoberfläche verlaufen. Die Fettzellen können sich zusammenschließen und sich als Zellansammlung an die Hautoberfläche bewegen, wo sie als unerwünschte Dellen sichtbar werden.

In welchem Maß Körperpartien von Cellulite betroffen sind, lässt sich mit einem einfachen Trick herausfinden. Nehmen Sie an besonders anfälligen Stellen eine Hautpartie auf und schieben Sie sie mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Damit können Sie Cellulite in einem frühen Stadium erkennen. Das ist die erste Stufe des Hautbildes, wobei die Cellulite kosmetisch in insgesamt drei Stufen unterteilt wird. Sind die Dellen im Stehen, jedoch nicht im Liegen sichtbar, haben Sie die zweite Stufe erreicht, wobei in der dritten Stufe die Dellen auch im Liegen sichtbar sind.

Die Ursachen für die Entstehung von Cellulite

Den Anstoß für die Entstehung von Cellulite gibt das Hormon Östrogen. Besteht ein hormonelles Ungleichgewicht und ist Östrogen dauerhaft und übermäßig erhöht, führt es dazu, dass das kollagene Binde- und Stützgewebe vermehrt abgebaut wird. Die straffen und reißfesten Kollagenfasern haben die Aufgabe, die Fettzellen in kleinen Kammern zusammenzufassen, zu stabilisieren und abzudecken, sodass eine glatte, ebene und gleichmäßige Hautoberfläche entsteht. Durch den Abbau von Elastin und Kollagenfasern können sich die Fettzellen aus ihrer Verankerung lösen, sich vermehren und vergrößern. Dabei stülpen sie sich zylinderartig nach oben durch die Haut, was zur Bildung von Furchen und Dellen führt. Ist der Östrogenspiegel dauerhaft erhöht und bringt er den Hormonspiegel ins Ungleichgewicht, werden verstärkt Enzyme produziert, die das kollagene Bindegewebe abbauen.

Ein weiteres Problem ist die fortschreitende „Hyperöstrogenisierung“, unter der Mensch und Tier leiden. Sie entsteht durch die Belastung des Trinkwassers, der Nahrung und der Umwelt mit östrogenähnlichen Substanzen und künstlichen Östrogenen, die unter anderem in Medikamentenrückständen, in Plastikverpackungen und Kunstdüngern enthalten sind. Neben hormonellen Ursachen gibt es weitere Faktoren, die die Bildung von Cellulite unterstützen, sodass eine Cellulite-Behandlung sinnvoll ist. Dazu gehören unter anderem mangelnde Bewegung, Schlafdefizite, Stress, Nikotin und Alkohol sowie ungesunde Ernährungsgewohnheiten. Östrogenrückstände in Molkerei- und Milchprodukten, östrogenähnliche Substanzen aus Sojaprodukten und hormonbehandeltes Fleisch stehen im Verdacht, unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht zu bringen, was übrigens auch für anhaltenden Stress und Elektrosmog gilt.

Was Sie gegen Cellulite tun können

Sie können selbst einiges gegen Cellulite tun. Dazu gehören neben sportlichen Aktivitäten eine gesunde Ernährung sowie eine sorgfältige Hautpflege.

    • Bewegung fördert die Durchblutung, stärkt die Muskeln und regt durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr die Fettverbrennung an. Suchen Sie sich den Sport aus, der Ihnen am meisten Spaß macht, damit Sie am Ball bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Pilates, Yoga, Fitnesstraining oder Krafttraining machen, ob Sie schwimmen gehen, Fahrrad fahren, joggen, walken oder tanzen. Wichtig ist, dass Sie sich bewegen.
    • Von allen Seiten und aus allen Kanälen werden wir heute mit Ernährungstipps geradezu verfolgt, sodass Sie wissen, wie eine gesunde Ernährung aussieht. Wichtig ist, dass Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen, die die Haut strafft. Das gilt insbesondere für stilles Wasser, Wasser mit Ingwer oder Zitronensaft sowie für Kräutertee, während Sie schwarzen Tee, Kaffee und Alkohol nur in Maßen genießen sollten. Verwenden Sie gesunde Fette, zum Beispiel Kokosfett, und verzichten Sie auf Industriezucker.
    • Auch eine sorgfältige Hautpflege kann Orangenhaut reduzieren. Spezielle Körperpeelings fördern die Durchblutung, ebenso wie Vollbäder mit Meersalz oder Algenextrakten. Wechselduschen kurbeln nicht nur den Kreislauf an, sondern fördern auch eine straffe Haut, was gleichermaßen für Bürstenmassagen und Zupfmassagen gilt.

Vergessen Sie nicht, Ihre Haut regelmäßig gut einzucremen, damit sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Cellulite-Behandlung: die Mesotherapie

Die Mesotherapie ist eine Synthese aus Akupunktur, Neuraltherapie und PRP und ist nahezu schmerzfrei. Sie wird unter anderem für die Cellulite-Behandlung eingesetzt. Hier hilft sie, lokale Fettdepots an Bauch, Oberschenkeln, am Po, an den Oberarmen und an den Hüften zu minimieren. Bereits erschlaffte Bereiche straffen sich durch eine verbesserte Durchblutung und einen verbesserten Fettstoffwechsel. Dazu werden Mikroinjektionen mit Eigenblut in geringer Dosierung in die obere und mittlere Hautschicht eingebracht. Der anhaltende Effekt ist dadurch gewährleistet, dass ein Hautdepot mit Wirkstoffen entsteht, das nach und nach die Wirkstoffe abgibt. Im Gegensatz zum bloßen Auftragen von Wirkstoffen wirkt die Mesotherapie aufgrund des physikalischen Reizes auf der Haut und an den Akupunkturpunkten sehr viel intensiver.

Der Ablauf der Cellulite-Behandlung

Bei richtiger Anwendung ist die Cellulite-Behandlung schnell wirksam und dauert lediglich zwischen 30 und 45 Minuten. Sie erfolgt unter Verwendung steriler Materialien und mithilfe zahlreicher Mikroinjektionen in die Haut, wobei eine sehr niedrige Dosierung ausreicht. Die nur wenige Millimeter tiefen Stiche steigern die Durchblutung, fördern die Sauerstoffversorgung der Haut und stimulieren das Gewebe und den Stoffwechsel. Die Mesotherapie wird in empfindlichen Körperregionen manuell oder mit einer sogenannten Meso-Gun, einer Mesotherapiepistole durchgeführt, die eine sehr genaue und sparsame Dosierung sowie eine flächige Behandlung in kurzer Zeit zulässt. Der aus Eigenblut gewonnene Serum-Cocktail wird an den Stellen in die Haut injiziert, wo Cellulite vorhanden ist, wobei Grundlage immer die Hyaluronsäure als starker Feuchtigkeitsbinder ist. Die sogenannte Mesocellulite eignet sich insbesondere für schlanke und leicht übergewichtige Frauen, bei denen hartnäckige Fettansammlungen aufgelöst werden, die nicht durch Gewichtsreduktion abgebaut werden können. Bei übergewichtigen Frauen kann Mesocellulite den Volumenabbau an den Problemstellen unterstützen.

Die Meso-Therapie wird unter einer leichten örtlichen Betäubung durchgeführt, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. Bis die Wirkung deutlich sichtbar wird, dauert es rund vier bis sechs Wochen, wobei Sie sofort nach der Cellulite-Behandlung wieder gesellschaftsfähig sind. Die Meso-PRP bedingt nicht nur eine verbesserte Durchblutung und führt zu einer Zellerneuerung, sondern strafft im Ergebnis die Haut sichtbar und mildert die Orangenhaut. Die Haltbarkeit erstreckt sich auf einen Zeitraum zwischen 16 und 24 Monaten.

Sie haben Fragen, möchten umfassend beraten werden oder einen Termin für eine Cellulite-Behandlung vereinbaren? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – telefonisch, per E-Mail oder über unseren Kontaktlink auf unserer Website!

Behandlungsdauer: 30-45 Minuten

Betäubung: Ja

Schmerzen: Wenig

Gesellschaftsfähig: Sofort

Wirkungseintritt: 4-6 Wochen

Haltbarkeit: 16-24 Monate

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